Effizienz und Ertrag für isländischen Kartoffelverarbeiter gesteigert

Effizienz und Ertrag für isländischen Kartoffelverarbeiter gesteigert

100+

verschiedene Produkte

1150

Mitarbeiter

7

Produktionsstätten mit einem Umsatz von 1 Milliarde

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Das problem


Þykkvabærehf. (ausgesprochen als Thik-va-baai-er) ist eine feste Größe in der isländischen Kartoffelverarbeitungsindustrie. 1981 aus einem Kartoffelbetrieb hervorgegangen, war das Unternehmen der erste Hersteller, der vorgekochte Kartoffeln und Pommes frites auf den isländischen Markt brachte.

Mit einem starken Fokus auf Innovation ist Þykkvabærehf. kontinuierlich bestrebt, seine Verfahren zu optimieren und den Kunden die bestmöglichen Produkte zu bieten. Dies bildet natürlich den idealen Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit mit Marcelissen.

Die Herausforderung

Þykkvabærehf. stand vor einer konkreten Herausforderung: Wie lässt sich die bestehende Produktionslinie weiter professionalisieren? Das Ziel bestand darin, die Produktionskapazität, den Ertrag und die Gesamteffizienz maßgeblich zu steigern. Ein zentrales Problem dabei war die Abhängigkeit von manueller Arbeit in bestimmten Verfahrensschritten. 

Um das Wachstum des Unternehmens langfristig zu sichern und die letztendliche Qualität auf ein noch höheres Niveau zu heben, suchte das Unternehmen nach einer technologischen Lösung, die nicht nur Arbeit spart, sondern auch eine beispiellose Präzision bei der Sortierung garantiert.

Die Lösung

Der Grundstein für die Partnerschaft zwischen Þykkvabærehf. und Marcelissen wurde auf der Fachmesse Fruit Logistica in Berlin gelegt, auf der Marcelissen jedes Jahr vertreten ist. Obwohl wir bis dahin noch keine Kunden in Island hatten, stimmte die Chemie von Anfang an und es entwickelte sich schell tiefes Vertrauen. Wir stellten fest, dass wir beide Herausforderungen tatkräftig anpacken und gemeinsam nach der besten Lösung suchen wollen. 

Als Lösung für Þykkvabærehf. wurde die Implementierung eine hochentwickelten optischen Sortiermaschine gewählt. Unser optischer Sortierer pneumatisch erwies sich als perfekte Wahl, da es für ganze Kartoffeln kein präziseres System auf dem Markt gibt. Obwohl die Maschine bewährte Standards erfüllt, wurden kundenspezifische Änderungen vorgenommen, um die gesamte Linie nahtlos in die bestehende Infrastruktur zu integrieren.

Gelieferte Maschinen

Die gelieferte Produktionslinie besteht aus einer sorgfältig aufeinander abgestimmten Konfiguration:

  • optischer Sortierer pneumatisch SOL2/3 (Link)

  • Schmalstücksortierer SR6/400

  • Entwässerungsrinne OB855/1518

  • Inspektionsband IB600/3500 (Link)

  • Schredder mit Abfallpumpen

  • verschiedene verbindende Förderbänder und Steigförderer

Für die Wartung dieser Maschinen entschied sich der Kunde grundsätzlich dafür, auf den eigenen technischen Dienst zurückzugreifen. Zur optimalen Unterstützung wurde jedoch ein zusätzlicher Inspektionsvertrag abgeschlossen. Im Rahmen dieses Vertrags führen unsere Mechaniker zweimal im Jahr eine umfassende Inspektion sowie kleinere Wartungsarbeiten durch, um die Kontinuität langfristig zu gewährleisten.

Das Ergebnis

Die neue Produktionslinie zeigte bereits unmittelbar nach der Installation den gewünschten Erfolg. Durch die Automatisierung des Sortierprozesses konnte die Abhängigkeit von manuellen Kontrollen stark reduziert werden, was zu einer direkten Einsparung bei den Personalkosten führt. Die Kapazität der Linie ist erheblich gestiegen, während die neue Sortiermaschine gleichzeitig sicherstellt, dass nur die allerbesten Kartoffeln in die Endverarbeitung gelangen. Dies hat zu einem höheren Ertrag und einer konstant hohen Qualität der geschälten Kartoffeln geführt.

Die Auswirkung

Der Schritt zur Automatisierung sichert Þykkvabærehf. eine starke Stellung für die Zukunft. Die Kombination aus Spitzentechnologie und einer persönlichen, konstruktiven Zusammenarbeit machte dieses erste Projekt in Island zu einem vollen Erfolg.

„Von Anfang an war es eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit, mit der das Ziel verfolgt wurde, gemeinsam das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Wenn man dann bereits eine Woche nach der Übergabe die Rückmeldung erhält, dass der Ertrag und die Effizienz erheblich gestiegen sind, wird man wieder daran erinnert, was diese Branche so besonders macht!“ - Sjors Vullings